arrow-leftarrow-rightclosecontrastdownloadeasy-languagefacebookinstagramlogo-spe-kleinmailmenueMinusPlusprintsearchsoundtarget-blankTwitteryoutube
Inhaltsbereich
Susmit Banerjee,
04.05.2020

Maßnahmen des Arbeitsministers "Wir sind heilfroh über Hubertus!"

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil hat in der Krise mit der Erhöhung und Verlängerung des Kurzarbeitergeldes zwei richtige Maßnahmen ergriffen.


"Beschäftigte, die in Kurzarbeit sind, erhalten bislang 60 bzw. - mit Kindern - 67 Prozent des letzten Netto-Gehalts; das reicht oft nicht, um die laufenden Kosten zu decken", sagt Carsten Gerloff, Vorsitzender des AfA-Landesvorstands. "Es ist ein Verdienst der SPD mit Hubertus Heil als Arbeitsminister, sich gegen den Widerstand der Union und der Arbeitgeber durchgesetzt zu haben, um das Kurzarbeitergeld so deutlich zu erhöhen!"


Diese Erhöhung erfolgt stufenweise: ab dem vierten Monat erhalten Arbeitnehmer*innen, die zu mindestens 50% in Kurzarbeit sind, künftig 70 bzw. 77 Prozent des ausgefallenen Nettoentgelts; ab dem siebten Monat sogar 80 bzw. 87 Prozent.


"Ein weiteres Problem, das nun gut gelöst worden ist, hatte sich daraus ergeben, dass Kurzarbeitergeld bisher für maximal zwölf Monate gezahlt wurde", sagt Renate Kleinfeld, stellvertretende Vorsitzende des AfA-Landesvorstands. "Das SPD-geführte Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat durch eine Verordnung die Bezugsdauer für das Kurzarbeitergeld auf bis zu 21 Monate verlängert. Das wird Betrieben helfen, die etwa bereits vor Corona Kurzarbeit anmelden mussten. Arbeiternehmer*innen in solchen Betrieben hätte sonst in dieser wirtschaftlich unruhigen Zeit Arbeitslosigkeit gedroht. Sie werden nun vor Entlassungen geschützt."


"Es ist wieder einmal ein Glück im Unglück, dass in schwierigen Zeiten die SPD das Bundesministerium für Arbeit und Soziales führt. Wir sind heilfroh über Hubertus", sagt Carsten Gerloff. "Die beschlossenen Maßnahmen zeigen, dass die Bundesregierung mit einem SPD-Arbeitsminister entschlossen ist, um jeden Arbeitsplatz zu kämpfen.“